Die Party danach

Im vor zwei Wochen angegriffenen Frankfurter Nachtclub »Frosch« ringt man um Normalität

  • Von Florian Brand
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.
Die Macher des Clubs »Le Frosch« in Frankfurt (Oder) kämpfen mit den Folgen der brutalen Attacke auf den Laden Ende August.

»Darf ich mal den Stempel sehen?« Auf einem Barhocker in einer dunklen Ecke hinter der Tür sitzt ein breit gebauter Mann. Der schwarz gekleidete Sicherheitsmitarbeiter verschwimmt in der Dunkelheit. Er klingt freundlich, aber bestimmt. Keine Spur von Unsicherheit. Er ist Teil des neuen Sicherheitskonzeptes. Man sehe sich gezwungen, diesen Schritt zu gehen, sagt der Betreiber des Frosch-Clubs, Dirk Schöbe. Man kann ihm die Strapazen der Nacht zum 26. August, in der der Frankfurter Club in den Gerstenberger Höfen von einer Gruppe Geflüchteter angegriffen wurde, noch anmerken. Trotzdem bemüht sich Schöbe um Optimismus und Neutralität. »Wir lassen uns vor keinen Karren spannen«, hatte es in einer Stellungnahme nach dem Angriff geheißen. Trotzdem sei man auf der Hut, sagt Schöbe. Die Gesichter der Angreifer haben sich in sein Gedächtnis gebrannt. »Keiner von denen kommt hier je wieder rein«, sagt er entschlossen.

Vor dem Eingang lodern...


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