Loyal zur Partei oder zur Wall Street?

Chinas erfolgreichster Unternehmer Jack Ma will seinen Posten bei Alibaba abgeben - um trotz politischem Druck originell bleiben zu können

  • Von Finn Mayer-Kuckuk, Peking
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.
Alibaba-Gründer Jack Ma

Das Muster ist von anderen Milliardären bekannt: Sie ziehen sich aus ihren Firmen zurück und überlassen das Tagesgeschäft angestellten Management-Profis. So hat es Microsoft-Gründer Bill Gates gemacht oder Howard Schultz, der die Kaffeekette Starbucks groß gemacht hat. Nun hat auch Jack Ma, der Gründer des chinesischen Internetkonzerns Alibaba, den Fahrplan für seinen Ausstieg verkündet. Nur: Der 54-Jährige will eigentlich gar nicht aussteigen, sondern plant den Aufstieg zum übergreifenden Visionär für sein Firmenimperium.

In einer Nachricht an seine Mitarbeiter ließ Ma, der einer der reichsten Chinesen ist, am Montagvormittag die Bombe platzen: »Kein Unternehmen kann sich ewig auf die Führung durch seine Gründer verlassen«, schreibt er. Er wolle im kommenden Jahr den Posten des Präsidenten räumen und in zwei Jahren ganz aus dem Verwaltungsrat ausscheiden. Für die Zeit danach wolle er sich der »Verwirklichung von Träumen« widmen u...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:

Haben Sie ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 665 Wörter (4233 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.