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Grüner Regierungschef hängt seine Partei um Längen ab

Baden-Württemberg: Trotz leichten Verlusten ergeben Umfragen eine stabile Mehrheit für die Regierungskoaltion - LINKE bei sieben Prozent

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Ungleiches Paar: Kretschmann (r.) und Strobl
Ungleiches Paar: Kretschmann (r.) und Strobl

Stuttgart. Während seine Partei Verluste hinnehmen muss, erfreut sich der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann von den Grünen zur Halbzeit seiner grünen-schwarzen Regierung weiterhin großer Beliebtheit. Laut einer aktuellen Umfrage des Instituts Infratest dimap im Auftrag des Südwestrundfunks würden bei einer Direktwahl 67 Prozent der Baden-Württemberger Kretschmann wählen. Nur 14 Prozent würden sich für Innenminister Thomas Strobl von der CDU entscheiden.

Damit liegen die Beliebtheitswerte des einzigen grünen Ministerpräsidenten weit vor seiner Partei. Diese liegt in Baden-Württemberg mit 29 Prozent laut Infratest nur noch einen Prozentpunkt vor dem Koalitionspartner CDU. Während die SPD auf einem Rekordtief von elf Prozent landet, bleibt die AfD mit 15 Prozent nur knapp hinter ihrem Ergebnis von 2016 zurück. Die LINKE verzeichnet Gewinne von 4,1 Prozent und kommt wie die FDP auf sieben Prozent.

Stärkere Verluste für die beiden Regierungsparteien verzeichnet eine am Mittwoch veröffentlichten Umfrage des Instituts Insa für die »Bild«-Zeitung. Dort kämen die Grünen bei einer Landtagswahl derzeit noch auf 27 Prozent, während die CDU 25 Prozent erreichen würde. Die SPD kommt hier auf zwölf Prozent. Die Stimmengewinne der AFD fallen in der Umfrage von Insa mit 18 Prozent wesentlich deutlicher aus. Die Partei bliebe damit in beiden Umfragen drittstärkste Kraft im Land.

Im Vergleich zur Landtagswahl 2016 verlieren die Grünen bei Infratest dimap 1,3 und bei Insa 3,3 Prozentpunkte. Die CDU kann bei Infratest einen Punkt gut machen, während sie bei Insa zwei Punkte verliert. In beiden Umfragen bleibt die absolute Mehrheit von Grün-Schwarz unangetastet. Die nächste Landtagswahl steht im Frühjahr 2021 an. AFP/nd

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