Werbung

Politische Bildung

Bei uns droht die ABOkalypse!

Wir brauchen zahlende Digitalleser/innen.

Unterstütze uns und überlasse die Informationsflanke nicht den Rechten!

Mach mit! Dein freiwilliger, regelmäßiger Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Politische Bildung. Politische Bildungsarbeit orientiert sich am Grundsatz des mündigen Bürgers. Träger der politischen Bildung ist nicht nur die Erwachsenenbildung, sondern sind auch die Schulen. Unterricht in Politik, Ökonomie, Gesellschaft und Geschichte stehen deshalb in den Lehrplänen. In der Erwachsenenbildung trägt politische Bildung zur öffentlichen Meinungsbildung bei.

Die Idee zur politischen Bildung ist eng verknüpft mit der Entstehung der attischen Demokratie um das 5. Jahrhundert v. Chr. Der Politiker, Feldherr und Philosoph Xenophon legte mit der Kyrupädie eine Schrift über den als »idealen Herrscher dargestellten persischen Großkönig Kyros II« vor und pries diesen als Vorbild. Nach Aristoteles und Cicero sollte die politische Erziehung der Festigung des Staates dienen. Im Mittelalter orientierte politische Bildung dann wieder auf die Vorbildfunktion der Herrscher. Furore machte im 9. Jahrhundert die »Vita Karoli Magni« des fränkischen Gelehrten Einhard über Karl den Großen.

Der Gedanke einer politischen Bildung als Voraussetzung gesellschaftlicher Teilhabe aller existiert erst seit Beginn der Neuzeit. So hielt 1642 die Schulordnung »Gothaischer Schulmethodus« für den »Realienunterricht« in Elementarschulen die Thematisierung der Landes- und Gemeindeverfassung und Einweisung in Pflichten der Untertanen wie der Obrigkeit fest. Zum Ende des 18. Jahrhunderts mahnten Reformschulen, »Inhalte zu Gesellschaft und Staat nicht zu vergessen«. Erst mit Einführung der Schulpflicht erreichte politische Bildung eine breite Bevölkerungsschicht. tgn

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!

Noch kein Abo?

Jetzt kostenlos testen!

14 Tage das »nd« gratis und unverbindlich als App, digital oder gedruckt.

Kostenlos bestellen