• Kultur
  • Orientalische Architektur

Mauern wie die Mauren

Orientalische Architektur gibt es seit dem 18. Jahrhundert in Deutschland. Auch wenn es auf den ersten Blick so wirkt: Nicht alle dieser Bauten sind Moscheen.

  • Von Fabian Goldmann
  • Lesedauer: ca. 12.0 Min.
Rote Moschee im Schwetzinger Schlossgarten

In der Nähe von Mannheim, nur ein paar Dutzend Meter vom Schwetzinger Schloss entfernt, steht eine der schönsten Moscheen Deutschlands. Zwischen zwei Minaretten erhebt sich der Kuppelbau mit Halbmond auf dem Dach. Offene Wandelgänge erinnern an weltberühmte Vorbilder wie in Córdoba oder Damaskus. Im Inneren prangen Mamormosaike und sinnstiftende Koransuren von den Wänden. Doch wer genauer hinter die Fassade in Hellrosa schaut, stellt schnell fest: Hier stimmt doch etwas nicht! Eine Moschee ohne Gebetsnische? Warum sind die arabischen Inschriften an den Wänden voller Fehler? Wieso fehlt im Hof der für die Waschung der Gläubigen obligatorische Brunnen? Und apropos Gläubige: Warum sieht man hier weit und breit keinen einzigen betenden Muslim? Die ernüchternde Antwort: Die »Rote Moschee« im Schwetzinger Schlosspark ist gar keine.

Moscheen, die nie fürs Gebet gedacht waren

Mit diesem Schicksal ist sie nicht allein. Wer sich für Mosc...

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