Kritik, Utopie und Kairós

Von der günstigen Gelegenheit als Voraussetzung, um Erhofftes zu verwirklichen

  • Von Alexander Neupert-Doppler
  • Lesedauer: ca. 8.0 Min.

Über Utopie wird wieder geredet. Sie hat nicht mehr nur ihr Residuum in akademischen Zirkeln, auch wenn es zum 500. Jubiläum der »Utopia« von Thomas Morus 2016 entsprechende Kongresse gab, wie etwa die Konferenz »utopisch dystopisch« an der Universität Hildesheim. Angesichts des grassierenden Nationalismus bemerkt der Jenaer Professor Klaus Dörre 2017 über fehlende Alternativen der Linken in einem Text, der bezeichnenderweise »Neo-Sozialismus« heißt: »Dieser Verlust des Utopischen macht ihre größte Schwäche aus.« Auf diesen Mangel wird reagiert. 2017 stand die Ausgabe der linksradikalen Jugendzeitschrift »Straßen aus Zucker« unter dem Motto »Wie wir leben wollen«. Feuilletons bürgerlicher Zeitungen feierten Rutger Bregmans »Utopien für Realisten« und diskutierten die Utopien der 15-Stunden-Woche, das bedingungslose Grundeinkommen und offene Grenzen. Debattiert wurde im DGB-Haus Bremen mit Margareta Steinrücke im Februar 2017 über die U...

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