• Kultur
  • Das Politische an Musik

Direkte Demokratie könnte zur Diktatur führen

Komponist Mathias Spahlinger über Beethoven, die Deutsche Einheit und das Politische in der klassischen Musik

  • Von Stefan Amzoll
  • Lesedauer: ca. 4.0 Min.
Der Komponist Mathias Spahlinger steht 2014 in der Akademie der Künste in Berlin, im Hintergrund das Brandenburger Tor.

Herr Spahlinger, könnten wir uns über »Politische Musik« unterhalten, ein schon immer und heute erst recht mit Makeln versehener Begriff, oder stört Sie das?

Das stört mich überhaupt nicht, im Gegenteil. Die politischen Aspekte von Musik sind nach wie vor ein Hauptinteresse von mir. Ich finde bloß, es kommt sehr darauf an, dass man die politischen Inhalte, beispielsweise wenn Musik einen Text hat, und die Funktion von Musik, etwa bei Marschmusik oder Kirchenmusik, getrennt betrachtet, obwohl diese Aspekte nicht zu trennen sind. Eine besondere Beachtung verdient auch die Produktionsweise von Musik. Was mich als Komponist am meisten interessiert, ist die innere Zusammensetzung der Musik, die stilistischen, sinnstiftenden Eigenschaften, die Art und Weise, wie sie gemacht ist. Das ist besonders heikel, weil es hier vieles gibt, das vom Kontext abhängt, verfälscht oder ins Gegenteil verkehrt werden kann: Ich meine die logischen oder De...

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