• Berlin
  • Wohnungslosigkeit in Berlin

Lieber selbstbestimmt

Beim Wohnungslosenverein »Unter Druck« entscheiden Betroffene, wie es läuft

  • Von Maria Jordan
  • Lesedauer: ca. 4.0 Min.
Im Wohnunglosentreffpunkt in Wedding geht es familiär zu. Schon lange dabei sind Jan und Beat (rechts).

Im Wohnungslosentreffpunkt in der Oudenarder Straße sind am Mittag fast alle Tische belegt. Um 13 Uhr öffnet hier der Cafébetrieb, es gibt etwas zu essen, Wasch- und Duschmöglichkeiten, ein paar Computer. An einem Tisch sitzen zwei Männer und rauchen, während sie sich leise unterhalten. Am Nebentisch geht es lebhafter zu, dort sitzen sechs oder sieben Männer und Frauen, unterhalten sich, lachen, trinken Kaffee. Die Frau hinterm Tresen grüßt freundlich.

Hier im Verein »Unter Druck - Kultur von der Strasse« legt man Wert auf eine ausgeprägte Mitbestimmungskultur. Das ist das erste, das Jan und Beat, beide langjährige Mitglieder und Mitarbeiter des Vereins, erzählen. Hier gibt es nicht die einen, die helfen und die anderen, die Hilfe brauchen. Hier gibt es keine Nachnamen. Jede*r der will, kann Mitglied werden. Ohne Einkommen kostet die Mitgliedschaft einen Euro im Monat, wer etwas verdient, zahlt drei. »Wer im Verein ist, kann monta...

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