Werbung

Dissen mit Billig-Limo

Ulrike Henning über verschiedene Folgen zuckersüßer Lebensmittel

  • Von Ulrike Henning
  • Lesedauer: 1 Min.

Echt jetzt? Ihr wollt Geld von mir?

Ja, herrgottnochmal, es kostet!

Auch, wenn's nervt – wir müssen die laufenden Kosten für Recherche und Produktion decken.

Also, mach mit! Mit einem freiwilligen regelmäßigen Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Mit einer Stunde Fußball pro Woche mehr kann ein Kind in nur 20 Wochen ein Kilogramm Gewicht abbauen. Gelingt es den Eltern, für den Junior vier Cola pro Woche etwa durch die gleiche Menge Wasser zu ersetzen, ist das überflüssige Kilogramm schon nach knapp neun Wochen runter. Ernährungsumstellung sticht also Bewegung, zumindest beim Zeitaufwand für das Abnehmen.

Trotzdem sind diese und ähnliche lehrreiche Beispiele oft müßig: In ärmeren Familien werden sie gar nicht wahrgenommen. Nach den Absichten der Lebensmittelindustrie soll das am besten auch so bleiben. Nach Kräften und auf vielen möglichen Kanälen wird daran gearbeitet, dass ungesunde Lebensmittel zumindest in Deutschland nicht auf Anhieb und für jeden erkennbar sind.

Jugendliche aus eingewanderten Familien trinken die unter anderem braunen Süßgetränke auch deshalb so gerne, weil sie in ihren Herkunftsländern bis zu dreimal so teuer sind, fand die Deutsche Adipositasgesellschaft heraus.

Die Industrie versucht hierzulande, eine Zuckersteuer zu verhindern und schiebt die Entscheidungsfreiheit mündiger Bürger vor. Für die Gesundheitskosten können ja später die Versicherten aufkommen. Was es für einen 15-Jährigen bedeutet, mit 50 Kilogramm Übergewicht durchs Leben zu kommen, kann man sich an zehn Fingern abzählen.

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!

Schenken Sie schon, oder rätseln Sie noch?

Verschenken Sie das »nd«

Klare Worte, Kritische Debatten und mutiger Journalismus von Links: Das »nd« wird Sie bewegen.

Jetzt verschenken oder sich selbst beschenken