Heilstollen statt Atommülllager

Umweltschützer regen Nachnutzung des Gorlebener Salzstocks für Erlebnistourismus an

  • Von Reimar Paul
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Noch umfriedet eine hohe Mauer das Erkundungsbergwerk im Gorlebener Wald in Niedersachsen. Denn noch ist nicht ausgeschlossen, dass der unterirdische Salzstock zum Endlager für den hoch radioaktiven Atommüll ausgewählt wird. Gorleben bleibt im Verfahren, hat der Bundestag beschlossen. Einige Experten gehen indes davon aus, dass der geologisch umstrittene und politisch »verbrannte« Standort im Verlauf des Suchprozesses ausscheidet.

Für diesen Fall, den Fall also, dass das Endlager nicht in Gorleben gebaut wird, haben Umweltschützer aus der Region Ideen für eine mögliche Nachnutzung des Salzstocks mit seinen aufgebohrten Schächten und aufgebuddelten Stollen entwickelt. Diese Ideen sollen rechtzeitig auf den Tisch und öffentlich diskutiert werden, sagt Dieter Schaarschmidt, einer der Initiatoren. »Anderenfalls droht dem Salzstock eine Nutzung für Chemiemüll oder eine andere Schweinerei«, meinte er.

Unter dem Stichwort »Salztherm...

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