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»Staatsstreich der Korrupten«

Guatemalas Präsident Morales bricht die Verfassung und verletzt einen UN-Vertrag

  • Von Knut Henkel
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Der UN-Kommission gegen die Straflosigkeit in Guatemala (CICIG) haben sie das Mandat entzogen, dem Direktor der Kommission die Einreise verweigert, und die heimischen Gerichte versuchen sie an die Kette zu legen. Das könnte dem »Pakt der Korrupten« sogar gelingen, denn es fehlt an internationaler Unterstützung für den Erhalt der Demokratie in Guatemala. Die Situation im Land ist angespannt. Die Polizeipräsenz in den Straßen von Guatemala-Stadt hat zugenommen. Eliteeinheiten des Militärs, die aus dem Bürgerkrieg (1960-1996) berüchtigten Kaibiles, seien in den letzten Tagen in der Hauptstadt aufmarschiert, so Claudia Samayoa. »Die Regierung lässt die Muskeln spielen, provoziert und schüchtert ein. Was bisher stattgefunden hat, das ist ein technischer Staatsstreich - ein Putsch ohne Blutvergießen«, sagt die Direktorin der Menschenrechtsorganisation Udefegua. Die Organisation dokumentiert Menschenrechtsverletzungen in Guatemala und unterhä...


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