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Was dem Glasarbeiter gefällt

Im Süden Schwedens ist seit Jahrhunderten die Glasbläserkunst zu Hause

  • Von Stephan Brünjes
  • Lesedauer: ca. 5.0 Min.

Muss das sein? Ein gläserner Totenkopf als Nachttischlampe? Muss nicht, darf aber - im Kosta Boda Art Hotel. Denn hier, knapp fünf Autostunden südlich von Stockholm, toben sich Designer und Künstler aus, gestalten das Foyer und die Flure, den Pool, die kobaltblaue Bar sowie die Zimmer mit viel Glas. Ludwig Löfgren ist einer von ihnen und hat einen Faible für Totenköpfe - auch gern mal mit einer Rose, die aus dem Schädel wächst. Einige Gäste schmunzeln, andere schütteln den Kopf. So hat das Hotel bei jedem erreicht, was es soll - ein Marketinginstrument zu sein für das sogenannte Glasreich. Das ist Südschwedens dicht bewaldeter Landstrich zwischen Kalmar und Växjö mit noch immer gut 20 großen und kleinen Glashütten. Wer sich hier im Hotel am gläsernen Waschbecken die Zähne putzt, fängt an, über Glas nachzudenken und betritt schon bald auf der anderen Straßenseite voller Erwartung die Kosta-Boda Glasfabrik.

»Grundlagt 1742« steht in...


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