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Der Trumpf des Sozialdemokraten

Maros Sefcovic will Nachfolger von Jean-Claude Juncker werden.

  • Von Peter Eßer
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Der Slowake Maroš Šefčovič möchte der erste EU-Kommissionspräsident aus einem ehemaligen Ostblock-Land werden. Diese Woche verkündete der derzeitige Kommissionsvize, dass er beim Auswahlverfahren für die Spitzenkandidatur der europäischen Sozialdemokraten bei der Europawahl im Mai 2019 seinen Hut in den Ring wirft. Der zentrale Punkt auf seiner Agenda: die Überwindung der Ost-West-Spaltung der EU.

»Wir müssen uns von den Stacheldraht-Zäunen in unseren Köpfen befreien«, sagte der 52-Jährige, als er am Montag in Brüssel seine Kandidatur bekannt gab. Šefčovič erinnerte sich zurück an seine Studienzeit in Bratislava: Er habe sich damals gefragt, wie die Menschen auf der anderen Seite der Donau wohl lebten - und konnte sich beim besten Willen nicht vorstellen, dass Europa eines Tages vereint sein würde. In Zeiten, in denen entlang des ehemaligen Eisernen Vorhangs erneut ein Riss durch Europa zu gehen scheint, werden solche Bekenntnisse...


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