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Wie offen ist die Thüringer Polizei?

Freistaat eines von wenigen Ländern ohne Interessenvertretung homosexueller Beamter

  • Von Stefan Hantzschmann, Erfurt
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Der offene Umgang mit verschiedenen sexuellen Orientierungen ist nach Einschätzung von Gewerkschaften und Interessensgruppen für die Thüringer Polizei immer noch ein schwieriges Thema. Der Freistaat ist eines von vier Bundesländern, in denen es keine Landesgruppe des Verbands lesbischer und schwuler Polizeibediensteter in Deutschland (VelsPol) gibt. »Wir erklären es uns damit, dass die Situation innerhalb der Thüringer Polizei noch nicht so offen ist, dass sich Kollegen outen«, sagt Thomas Ulmer, der Bundesvorsitzende von VelsPol. Auch in den Ländern Sachsen, Sachsen-Anhalt und dem Saarland fehlen bisher VelsPol-Verbände bei den Landespolizeien.

Ulmer hält es für »völlig unwahrscheinlich«, dass es keine Schwulen, Lesben oder Transsexuelle in Thüringen gebe. Der Thüringer Chef der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Kai Christ, kennt homosexuelle Kollegen. »Als VelsPol vor etwa zwei Jahren seine Bundessitzung in Thüringen abhielt, hatt...


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