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Polizei: Keylogger an Rechner war »Scherz«

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Der Einsatz eines sogenannten Keyloggers zum Aufzeichnen von Tastatureingaben an einem Computer der Berliner Polizei ist nach Angaben der Behörde ein »Scherz« gewesen. Es sei nicht um Spionage gegangen, heißt es in einer Information der Polizei. Demnach soll der Keylogger Anfang März von einem Beschäftigten der Polizei an eine Tastatur eines Dienstrechners angeschlossen worden sein. Das Gerät sei jedoch sehr schnell entdeckt worden, noch bevor Daten ausgelesen werden konnten. Bereits vier Tage später sei der Tatverdächtige identifiziert und vernommen worden, hieß es weiter. »So kurios es klingt, aber ein Scherz sei geplant gewesen. Von Spionage keine Spur!«, schreibt die Polizei. Selbstverständlich seien trotzdem ein Strafverfahren und später ein Disziplinarverfahren eingeleitet worden. Zum Stand der Dinge gab es keine Informationen. dpa/nd

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