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Riesendrachen auf dem Tempelhofer Feld

Wind gab es genug: Auf dem Tempelhofer Feld in Berlin sind am Samstag zahlreiche Drachen aufgestiegen. Beim siebten »Festival der Riesendrachen« waren unter anderem Comicfiguren, Riesentiere und ein Elvis in der Luft. Etwa 70 bis 80 Drachenlenker, teilweise auch aus dem Ausland, waren am Start, wie ein Sprecher der Veranstalter, der landeseigenen Wohnungsbaugesellschaft Stadt und Land , sagte. »Wir haben super tollen Wind hier«, mit Windstärke 4 bis 5, in Böen 6, berichtete er. Es seien bestimmt 100 Drachen in der Luft. Jeder der Teilnehmer habe zwischen 10 und 20 verschiedene dabei.

Etwa 95 Prozent der Drachen, die am Start seien, seien selbst genäht, sagte der Sprecher weiter. Besucher durften auch eigene Drachen mitbringen und die Lüfte im Westen des Tempelhofer Feldes erobern.

Unter den Zehntausenden Besuchern war auch der Regierende Bürgermeister Michael Müller (SPD). Sein Vorstoß vom vergangenen Mittwoch, dass eine Randbebauung des Tempelhofer Feldes in der kommenden Legislaturperiode wieder auf den Tisch kommen werde, hat nicht nur den Protest der Koalitionspartner LINKE und Grüne provoziert, sondern auch die SPD Marzahn-Hellersdorf auf den Plan gerufen. Am Freitag beschloss die Parteigliederung einen Antrag für den Landesparteitag im November, demnach geprüft werden solle, ob mit einer Randbebauung des Feldes der Wohnungsnot entgegengewirkt werden könne. »Die hohe Symbolkraft der Entscheidung des Volksentscheides zum Tempelhofer Feld ist uns durchaus bewusst«, erklärte der stellvertretende Kreisvorsitzende Sven Kohlmeier. »Jedoch ist juristisch ein Volksgesetz wie ein Parlamentsgesetz jederzeit änderbar.« dpa/nd

Foto: dpa/Christoph Soeder

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