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Stichwahl zwischen SPD und LINKEN

SPD-Kandidat Schubert geht gegen die LINKEN-Kandidatin Martina Trauth in die zweite Runde der Oberbürgermeisterwahl

  • Lesedauer: 2 Min.

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OB-Wahl in Potsdam: Stichwahl zwischen SPD und LINKEN

Potsdam. Bei der Suche nach einem neuen Oberbürgermeister in Potsdam können die Bürger am 14. Oktober zwischen den Kandidaten der SPD und der Linkspartei entscheiden. Bei der Wahl am Sonntag konnte keiner der sechs Bewerber die erforderliche absolute Mehrheit erreichen, wie die Stadt mitteilte.

Am besten schnitt der SPD-Kandidat Mike Schubert ab. Der Sozial- und Ordnungsdezernent kam auf 32,2 Prozent der Stimmen. Mit größerem Abstand folgte die Kandidatin der Linkspartei, Martina Trauth. Sie erreichte 19,1 Prozent. Trauth ist als Gleichstellungsbeauftragte in der Stadtverwaltung tätig.

Zur Wahl aufgerufen waren rund 140.000 Bürger, die Wahlbeteiligung lag bei 53,0 Prozent und damit deutlich höher als vor acht Jahren. Der bisherige Oberbürgermeister Jann Jakobs (SPD) war nach 16 Jahren an der Spitze der Landeshauptstadt nicht mehr angetreten.

Schubert kündigte an, in den kommenden drei Wochen für eine hohe Wahlbeteiligung bei der Stichwahl kämpfen zu wollen. Inhaltlich wolle er weiter auf das Thema behutsame Stadtentwicklung setzen, sagte er bei einer Wahlparty im Potsdamer Rathaus. Trauth sagte, sie wolle weiter mit ihrer Forderung nach bezahlbaren Wohnraum überzeugen.

Auf dem dritten Platz landete der CDU-Kandidat Götz Friederich mit 17,4 Prozent der Stimmen. Lutz Boede von der Wählergruppe »Die Andere« erhielt 11,4 Prozent. Der Kandidat der AfD, Dennis Hohloch, folgte mit 11,1 Prozent. Landesweit konnten die Rechten zuletzt laut Umfragen zulegen. Janny Armbruster von den Grünen kam auf 8,9 Prozent.

Im Wahlkampf waren die Verkehrs- und die Wohnungspolitik größere Themen. In der Landeshauptstadt stellt die SPD schon seit 1990 jeweils die Oberbürgermeister. In den drei anderen kreisfreien Städten im Land gewannen zuletzt dagegen Vertreter anderer Parteien. Auf Landesebene regieren SPD und Linkspartei zusammen - die nächste Landtagswahl ist in knapp einem Jahr. dpa/nd

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