Der Weg des Tees

Ein Jahr nach dem Streik auf den Teeplantagen Kenias hat sich Lage der Arbeiter kaum verbessert

  • Von Samuela Nickel
  • Lesedauer: ca. 5.0 Min.
Mehr als nur ein Teil der Produktionskette: Eine Teepflückerin sammelt auf einer Plantage bei Limuru die Blätter in ihrem Weidenkorb.

Tausende Teeplantagenarbeiter*innen streikten vergangenes Jahr im Oktober in Kenia. Mit welchen Forderungen?

Sie streikten für bessere Wohnverhältnisse. Oft teilen sich die Arbeiter Häuser und Unterkünfte, sodass sie und ihre Familien kaum Privatsphäre haben. Und natürlich haben sie für eine bessere Vergütung gestreikt. Es ist aber nicht nur eine Frage des Einkommens: Der Lohn wird beispielsweise dafür genutzt, die Schulgebühren für ihre Kinder zu bezahlen. Es gibt eine direkte Beziehung zwischen dem Verdienst der Arbeiter und ihrem Zugang zu Grundversorgung. Wenn die Arbeiter also nicht adäquat entlohnt werden, hat es nicht nur einen Einfluss auf die Arbeitenden selbst, sondern auch auf die Kinder und andere Abhängige, beispielsweise den erweiterten Familienkreis.

War der Streik Ihrer Einschätzung nach erfolgreich? Wie ist die jetzige Situation der Teepflücker*innen?

Ich würde den Streik nicht per se als erfolgreich bez...

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