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Industrie verteidigt Nord Stream 2 gegen Trump

Berlin. Die deutsche Industrie will sich nicht dem wachsenden Druck aus den USA beugen, auf die Gaspipeline Nord Stream 2 zu verzichten. Er habe ein »großes Problem, wenn sich ein dritter Staat in unsere Energieversorgung einmischt«, sagte Dieter Kempf, Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI), der »Süddeutschen Zeitung« (Montag). US-Präsident Donald Trump stelle »eine Verbindung zwischen dieser Leitung und seinem Flüssiggas her«, sagte Kempf. Diese Verknüpfung lehne er aber ab. Trump hatte vor seinem Gipfeltreffen mit Putin im Juli Russlands Pläne für die Gaspipeline Nord Stream 2 nach Deutschland scharf kritisiert und Deutschland vorgeworfen, es werde wegen seiner Abhängigkeit von Gaslieferungen ein »Gefangener Russlands«. Einige US-Vertreter forderten Sanktionen gegen das Pipelineprojekt. AFP/nd

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