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Stadtvertreter beraten über endgültigen Abgang des Bürgermeisters

Ueckermünde. Nach sechs Monaten Streit wollen die Stadtvertreter in Ueckermünde (Mecklenburg-Vorpommern) am Donnerstag endgültig über die Abberufung von Bürgermeister Gerd Walther entscheiden. Im nicht öffentlichen Teil der Sitzung beraten die Abgeordneten über eine »Zur-Ruhe-Setzung aus gesundheitlichen Gründen«, erklärte ein Stadtsprecher am Montag. Der 48-Jährige ist seit 2013 im Amt, war aber wegen Drogenproblemen im März vorläufig vom Dienst suspendiert worden. Die Entscheidung war fraktionsübergreifend gefallen. Der Ex-Linken-Politiker hatte in einem Interview die Drogenprobleme zugegeben und mit persönlichen Problemen begründet. Eine amtsärztliche Untersuchung konnte die Vorwürfe nach Ansicht der Stadtvertreter nicht ausräumen. Walther bestreitet, dass er nicht dienstfähig sein soll. Er trat bei der LINKEN aus und versucht, eine Partei mit Namen Deutsche FriedensPartei zu gründen. In dem Zusammenhang ermittelt auch die Staatsanwaltschaft. Walthers Haus wurde durchsucht und er musste wegen Drogenverdachts seinen Führerschein abgeben. dpa/nd

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