• Politik
  • Deutschland finanziert Militärdiktatur

Eritreische Botschaft erhebt Diasporasteuer

Flüchtlinge aus dem afrikanischen Land werden dazu genötigt, die Machthaber in Asmara weiterhin zu unterstützen

  • Von Marina Mai
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.
Tedros Gebru froh aus Eritrea, arbeitet jetzt in Stuttgart

Deutschland finanziert die Militärdiktatur in Eritrea, indem es eritreische Flüchtlinge mit subsidiären Schutzstatus zwingt, dieser Diktatur Geld zu zahlen. Denn wer nur einen subsidiären Schutzstatus hat, bekommt in Deutschland keinen Reisepass für Flüchtlinge, sondern muss sich einen Pass von der diplomatischen Vertretung seines Heimatlandes besorgen. Im Falle von Flüchtlingen aus dem kleinen Land am Horn von Afrika heißt das aber: Sie müssen an die eritreische Botschaft zwei Prozent ihres Bruttoeinkommens ab der Flucht aus Eritrea als sogenannte Diasporasteuer zahlen. Sonst gibt es keinerlei Leistungen von diplomatischen Vertretungen, also auch keinen Pass. Die zwei Prozent werden selbst auf Hartz-IV-Leistungen fällig. Jeder Hartz-IV-Empfänger wird auf diese Weise gezwungen, die Diktatur mit acht Euro monatlich zu finanzieren - aus deutschen Sozialgeldern.

Das nur gut fünf Millionen Einwohner zählende afrikanische Land gehört n...

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