Werbung

Polizei soll kritische Medien schneiden

Neuer FPÖ-Skandal in Österreich

Echt jetzt? Ihr wollt Geld von mir?

Ja, herrgottnochmal, es kostet!

Auch, wenn's nervt – wir müssen die laufenden Kosten für Recherche und Produktion decken.

Also, mach mit! Mit einem freiwilligen regelmäßigen Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Berlin. In dürren Worten wandte sich Österreichs Kanzler Sebastian Kurz (ÖVP) am Rande der UN-Vollversammlung einem heimischen Thema zu: »Für einen freien und unabhängigen Journalismus im Land tragen besonders Parteien und Regierungsinstitutionen sowie öffentliche Einrichtungen eine hohe Verantwortung. Jede Einschränkung von Pressefreiheit ist nicht akzeptabel«, sagte er am Dienstag.

Es geht um die jüngste Affäre um den FPÖ-Innenminister Herbert Kickl. Ein hochrangiger Mitarbeiter seines Hauses hatte eine Mail an die diesem unterstellten Landespolizeidirektionen geschickt, die explizit dazu auffordert, mit »kritischen Medien« möglichst restriktiv zu kommunizieren. Zudem werden die neun Direktionen aufgefordert, routinemäßig die Nationalität und den Aufenthaltsstatus von Verdächtigten zu benennen.

Die Opposition fordert nun einmal mehr Kickls Rücktritt. Der Minister hingegen will von dem Schreiben nichts gewusst haben - und lässt es im Übrigen in einer offiziellen Erklärung verteidigen. nd Seite 4 und 15

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!

9 Ausgaben für nur 9 €

Jetzt nd.DieWoche testen!

9 Samstage die Wochenendzeitung bequem frei Haus.

Hier bestellen