Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.
Werbung

Die Rechten kontrollieren

Frankfurter Buchmesse

Die Frankfurter Buchmesse will rechte Verlage im Oktober mit einem neuen Sicherheitskonzept besser kontrollieren. Die Verlage sollen dazu eigens in einer bestimmten Ecke einer Halle untergebracht werden, sagte Buchmesse-Sprecherin Katja Böhne am Mittwoch in Frankfurt.

Bisher hätten sich allerdings nur zwei rechte Verlage - Manuscriptum und »Junge Freiheit« - angemeldet. Nicht dabei sein wird in diesem Jahr der Verlag Antaios von Götz Kubitschek. Auf einer Veranstaltung von Antaios auf der Messe hatte es im vergangenen Jahr tumultartige Szenen mit Handgreiflichkeiten gegeben. Die Buchmesse sei durch Provokationen der Neuen Rechten »instrumentalisiert« worden, sagte Böhne und räumte ein: »wir waren nicht gut vorbereitet«.

Generell aber werde die Buchmesse Inhalte von Verlagen nicht bewerten. Die Amadeu-Antonio-Stiftung forderte Buchmesse und Verlage auf, sich eindeutig gegen »neurechte Vereinnahmungsversuche« zu stellen. Die rechten Verlage hätten die Konflikte im vergangenen Jahr bewusst hochgekocht, um sich als Opfer zu inszenieren. Die Stiftung hatte im vergangenen Jahr gegen die rechten Verlage auf der Messe protestiert. Sie ist auch in diesem Jahr wieder mit einem Stand vertreten. dpa/nd

Dieser Artikel ist wichtig! Sichere diesen Journalismus!

Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen: Auf Grund der Coronakrise und dem damit weitgehend lahmgelegten öffentlichen Leben haben wir uns entschieden, zeitlich begrenzt die gesamten Inhalte unserer Internetpräsenz für alle Menschen kostenlos zugänglich zu machen. Dennoch benötigen wir finanzielle Mittel, um weiter für sie berichten zu können.

Helfen Sie mit, unseren Journalismus auch in Zukunft möglich zu machen! Jetzt mit wenigen Klicks unterstützen!

Unterstützen über:
  • PayPal
  • Sofortüberweisung

Solidarisches Berlin und Brandenburg

Corona ist nicht nur eine Gesundheitskrise. Es ist auch eine Krise des Sozialen. Wir beobachten alle sozialen und sozioökonomischen Entwicklung in der Hauptstadtregion, die sich aus der Verbreitung des Coronavirus ergeben.

Zu allen Artikeln