Werbung

Polizei: Nichts gegen Mauer

Echt jetzt? Ihr wollt Geld von mir?

Ja, herrgottnochmal, es kostet!

Auch, wenn's nervt – wir müssen die laufenden Kosten für Recherche und Produktion decken.

Also, mach mit! Mit einem freiwilligen regelmäßigen Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Die Berliner Polizei hat einem Zeitungsbericht zufolge keine Sicherheitsbedenken gegen das geplante Mauerbau-Kunstprojekt »DAU«. Das Projekt, eine 800 Meter lange Mauer um ein abgeriegeltes Areal in der City-Ost inklusive Grenzkontrollen, war vergangene Woche von Berlins Verkehrssenatorin Regine Günther (parteilos, für Grüne) unter anderem wegen der fehlenden Zustimmung von Feuerwehr und Polizei abgesagt worden. Doch jetzt widerspreche diesen Sicherheitsbedenken ausgerechnet Berlins Polizeipräsidentin Barbara Slowik, berichtet die »Berliner Zeitung«.

Nach einem internen Treffen am Dienstag mit den »DAU«-Veranstaltern habe die Polizei »ausführlich dargelegt«, dass derzeit keine »relevanten Gefährdungslagen oder auch Terrorgefahr vorliegen, die gegen eine Durchführung der Veranstaltung sprechen«, zitiert die Zeitung einen Polizeisprecher. Zu den »klärungsbedürftigen Fragen«, zu denen bisher kein Einvernehmen signalisiert werden konnte, seien »denkbare Lösungen« erörtert worden.

Bei dem Kunst- und Sozialexperiment sollten Besucher auf einer Fläche von 35 000 Quadratmetern die Erfahrung von Freiheitsverlust machen können. Dafür sollte vom 12. Oktober bis zum Jahrestag des Mauerfalls am 9. November ein Areal zwischen der Straße Unter den Linden und dem Werderschen Markt nach dem Vorbild der Berliner Mauer auf einer Länge von 800 Metern eingemauert werden. Besucher hätten ein Visum benötigt und ihr Handy abgeben müssen. »DAU« geht auf ein Performanceprojekt unter Leitung des russischen Regisseurs Ilya Khrzhanovsky zurück. epd/nd

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!