Werbung

Weniger als 80 000 Arbeitslose

  • Von Andreas Fritsche
  • Lesedauer: 2 Min.

Bei uns droht die ABOkalypse!

Wir brauchen zahlende Digitalleser/innen.

Unterstütze uns und überlasse die Informationsflanke nicht den Rechten!

Mach mit! Dein freiwilliger, regelmäßiger Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Es sind jetzt 78 902 Brandenburger arbeitslos gemeldet. Erstmals seit 1991 sei diese Zahl unter die Marke von 80 000 gefallen, teilte die Arbeitsagentur am Freitag mit. Bei der Arbeitslosenquote steht nun erstmals eine Fünf vorn - die Quote liegt nun bei 5,9 Prozent, und damit 0,6 Prozentpunkte niedriger als vor einem Jahr. In Berlin sind derweil 152 555 Männer und Frauen erwerbslos gemeldet. Die Erwerbslosenquote in der Bundeshauptstadt beträgt 7,9 Prozent und liegt damit 0,8 Prozentpunkte unter dem Vorjahreswert. Die Arbeitslosenzahlen sind im September in beiden Bundesländer mehr gesunken als in dieser Jahreszeit üblich.

»Innerhalb von drei Jahren ist die Zahl der Arbeitslosen in Berlin um über 37 000 Personen gesunken, in Brandenburg um mehr als 28 000 Personen«, erklärte Bernd Becking, Regionaldirektionschef der Arbeitsagentur. »Wir gehen davon aus, dass dieser positive Trend am Arbeitsmarkt in beiden Ländern anhält.« Denn die Konjunktur laufe rund, das Wirtschaftswachstum von jeweils 2,3 Prozent in beiden Ländern schaffe eine solide Basis für mehr Beschäftigung, erklärte Becking. Derzeit seien rund 50 000 freie Stellen gemeldet, 3800 mehr als im Vorjahr.

Die gute Beschäftigungsentwicklung bringe zwar auch neue Chancen für Arbeitslose, »die bisher benachteiligt sind«, kommentierte DGB-Landesbezirkschef Christian Hoßbach am Freitag. »Die Situation von Alleinerziehenden hat sich strukturell aber kaum verbessert«, bedauerte er. In In Berlin seien 27,6 Prozent der Haushalte mit minderjährigen Kindern solche mit alleinerziehender Mutter oder alleinerziehendem Vater, in Brandenburg seien es 23,1 Prozent der Haushalte. »Obwohl Alleinerziehende häufiger erwerbstätig sind als noch vor zehn Jahren, sind sie ex᠆trem oft von Armut bedroht«, beklagte Hoßbach. Die Arbeitsagenturen und Jobcenter müssten sie darum gezielt unterstützen.

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!

9 Ausgaben für nur 9 €

Jetzt nd.DieWoche testen!

9 Samstage die Wochenendzeitung bequem frei Haus.

Hier bestellen