Werbung

Optimismus als Gespenst

Siegfried-Lenz-Preis

Der US-amerikanische Schriftsteller Richard Ford hat am Freitag in Hamburg den mit 50 000 Euro dotierten Siegfried-Lenz-Preis 2018 erhalten. Hamburgs Erster Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) überreichte dem 74-Jährigen die Auszeichnung im Hamburger Rathaus, wie die Kulturbehörde mitteilte.

Die Siegfried-Lenz-Stiftung ehre mit Richard Ford einen der sprachmächtigsten Autoren und bedeutendsten Erzähler der USA, hieß es. Seine öfter wiederkehrende Romanfigur Frank Bascombe, sei ein amerikanischer Jedermann, der sich nach Liebe und Glück sehne, oftmals scheitere und doch von einem gespenstischen Optimismus beseelt sei.

Der Preis wurde 2014 von der Siegfried- Lenz-Stiftung ins Leben gerufen und wird alle zwei Jahre vergeben. Bisherige Preisträger waren Amos Oz und Julian Barnes. dpa/nd

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!