Treu auf den Kopf gestellt

Im Kino: »The Man Who Killed Don Quixote« von Terry Gilliam

  • Von Felix Bartels
  • Lesedauer: ca. 5.5 Min.

Die langwierige Entstehungsgeschichte dieses Films hat uns immerhin einen Unfall erspart: den ursprünglich eingeplanten Johnny Depp in der Rolle des Ritters von der traurigen Gestalt. Vielleicht musste sich das alles so hinziehen, ehe Terry Gilliam den Film mit Jonathan Pryce und Adam Driver besetzen konnte, die sich so organisch in die Handlung einpassen, als ob das alles schon immer für sie arrangiert war.

»Don Quixote« ist nicht einholbar. Wenn man diesen Stoff anpackt, sollte man demnach eine tragende Idee haben. Irgendwas, das darüber hinausgeht und nicht gänzlich daran scheitert. Gilliam erzählt die Geschichte des Don Quixote neu, indem er die Geschichte eines Films über Don Quixote erzählt. Der schwer gelangweilte, zynische Werbefilmer Toby wird mit seinem ambitionierten Jugendwerk, einer Adaption des Cervantes-Stoffs konfrontiert. Als er an den früheren Drehort reist, stellt er fest, dass sein Film dort vieles zerstört hat...


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