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Es gibt Tendenzen, die kommen nie aus der Mode. Die Tendenz zum Zweitbuch in jedem gut sortierten bildungsbürgerlichen Haushalt zum Beispiel. Oder die Tendenz, gewaltige Werke der Weltkultur auf ihren Kern zu reduzieren. Diese Woche wurde bekannt, dass die Augsburger Puppenkiste anlässlich ihres 70-jährigen Bestehens eine Kurzversion von Richard Wagners »Der Ring des Nibelungen« inszenieren will. Der 16 Stunden lange Opernzyklus werde auf zwei Stunden komprimiert, sagte der Chef des Marionetten-Theaters, Klaus Marschall: »Wir wollen Wagner nicht veräppeln, wir wollen den ›Ring‹ nicht veräppeln, aber wir wollen ihn auf das Wesentliche reduzieren.«

Dieses Prinzip lässt sich auch auf andere Werke anwenden. Warum muss eine Inhaltswiedergabe eines literarischen Werkes - sagen wir, von Johann Wolfgang von Goethes »Zauberlehrlings« - immer so umfangreich sein? Es geht doch auch in drei Sätzen mit insgesamt acht Worten: »Zauberer geht weg. Lehrling will zaubern. Geht schief.« Damit ist das Wesentliche gesagt. Mehr Worte braucht es nicht. jam Foto: imago/United Archives

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