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Die Macht der Geschichte

Frankfurter Buchmesse: Sechs historische Romane sind für den Buchpreis nominiert

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Berlin. In dieser Woche wird es wieder ein buntes Gewimmel in den Messehallen von Frankfurt am Main geben. Am Dienstag eröffnet die Buchmesse: Die Verleger werden mit ihren Neuerscheinungen zunächst um die Gunst der Buchhändler buhlen - und später, am Wochenende, auch um die der Leser. An diesem Montag entscheidet sich, welcher Autor den diesjährigen Deutschen Buchpreis erhält. Bis zum Abend müssen die sechs Finalisten des Juryentscheids harren. Übergreifendes Motto ist diesmal angesichts des Wiedererstarkens von rechtsradikalem, nationalistischem und autoritärem Gedankengut ein Bonmot des US-Romanciers William Faulkner: »Das Vergangene ist nicht tot, es ist nicht einmal vergangen.«

Die sechs gelungensten und wichtigsten Romane des letzten Jahres, die das »nd« vorstellt, begeben sich auf verschiedene Weise in die Vergangenheit, »fabulierend, spekulierend, verspielt, mit lakonischer Eleganz und bittersüßer Präzision, mit epischer Langsamkeit und spannungsgeladener Wucht«, wie die Jury vorab erklärte. »Antworten bekommen wir auf diesen Reisen durch Raum und Zeit nicht, und schon gar keine einfachen Wahrheiten. Umso faszinierter lässt man sich als Leserin, als Leser auf vielstimmige Erzählkompositionen und auf die Sinnlichkeit einer anderen Zeit ein, die immer auf unsere verweist.«

Inger-Maria Mahlke erinnert an die Abwehrkämpfe der spanischen Volksfrontrepublik gegen die Franco-Faschisten, während Maxim Biller ein Familiengeheimnis in der ČSSR der 1960er Jahre lüftet und Maria Cecilia Barbetta in die bleierne Zeit argentinischer Diktatur eintaucht. Nino Haratischwili blickt in die Abgründe des Krieges im Kaukasus, Stephan Thome wagt sich weiter ostwärts, ins chinesische Kaiserreich, und Susanne Röckel in einen Hofstaat mit ausgestopften Vögeln. ves Seiten 16 und 17

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