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Sicherheitslücken bei olympischen Dopingkontrollen

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Pyeongchang. Nach einem Bericht der ARD hat es bei Dopingkontrollen während der Olympischen Winterspiele in Pyeongchang »gravierende Sicherheitslücken« gegeben. Den Verdacht sollen dem Sender zugespielte Videos stützen. Die Aufnahmen stammten von einem Betreuer und zeigen, wie er in einer Kontrollstation unbeobachtet Unterlagen durchblättern und den Kühlschrank öffnen kann, in dem Behälter mit Dopingproben gelagert sind. Entgegen der Darstellung eines Berichts der Welt-Antidoping-Agentur WADA sei dies auch keine Ausnahme gewesen. Wie unprofessionell das Testsystem geführt wurde, zeigt auch die Tatsache, dass Kontrolleure für ihre Anreise zu den Spielen selbst zahlen mussten.

In Pyeongchang hatte es vier positive Dopingfälle gegeben. Diese könnten nun vor Gericht angefochten werden, da eine Manipulation von Proben, Dokumenten und Barcodes zumindest möglich erscheint und WADA-Richtlinien offensichtlich missachtet worden sind. dpa/nd

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