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Minister Müller startet Ausbildungsoffensive in Tunesien

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Berlin. Bundesentwicklungsminister Gerd Müller (CSU) will in dem von Jugendarbeitslosigkeit geplagten Tunesien die berufliche Ausbildung in deutschen Betrieben voranbringen. Dies sei ein Beitrag zur wirtschaftlichen Entwicklung des nordafrikanischen Landes, biete aber auch Chancen für die Betriebe und Deutschland, wie Müller in Berlin vor seiner Abreise am Mittwoch erklärte. Geplant ist die Unterzeichnung von Kooperationsabkommen mit sieben Unternehmen. »Tunesien ist Reformpartnerland. In einer besonderen Partnerschaft wollen wir dort die demokratischen Strukturen unterstützen: good governance (gute Regierungsführung), aber dann auch den wirtschaftlichen Fortschritt stabilisieren«, sagte Müller. In den letzten Jahren hätten sich 270 deutsche Unternehmen dort engagiert und 60 000 Arbeitsplätze in Tunesien geschaffen. dpa/nd

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