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Fatale Wiederkehr

Wer meint, in der Regierungspolitik nur noch absurdes Theater zu sehen, macht es sich zu leicht.

  • Von Georg Fülberth
  • Lesedauer: ca. 6.0 Min.

Nicht wenige Zeitgenoss(inn)en haben derzeit Schwierigkeiten, sich darüber klar zu werden, was gerade in der deutschen Regierung passiert. Es mehren sich Züge des Burlesken. Wer sich lange genug darüber aufgeregt hat, könnte auf die Idee kommen, dass der gegenwärtige Zustand nur ein Durchgangspunkt innerhalb einer Entwicklung ist.

Dafür muss der Blick geweitet werden, und zwar räumlich und zeitlich. Räumlich: Was in Deutschland vor sich geht, passiert auch weltweit. Zum Beispiel möchte niemand Merkel für Trump hergeben.

Zeitlich: In Skandalen und jähen Umbrüchen wird in der Regel nur sichtbar, was sich über sehr lange Zeit angebahnt hat und durch momentane Entscheidungen allenfalls noch ratifiziert, aber nicht mehr rückgängig gemacht werden kann.

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