Werbung

Lehrkräfte-Studie

Bildungslexikon

Bei uns droht die ABOkalypse!

Wir brauchen zahlende Digitalleser/innen.

Unterstütze uns und überlasse die Informationsflanke nicht den Rechten!

Mach mit! Dein freiwilliger, regelmäßiger Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Lehrkräfte-Studie. Anfang des Jahres legten der Erziehungswissenschaftler Klaus Klemm und der Soziologe Dirk Zorn im Auftrag der Bertelsmann Stiftung eine Studie vor, die den Titel »Lehrkräfte dringend gesucht« trägt. Sie analysiert den anzunehmenden Bedarf an Lehrkräften für die Primarstufe bis weit in die 20er Jahre hinein. Ein Bedarf, dessen Deckung offen ist. Es sieht so aus, als ob auch in Zukunft Lehrkräfte fehlen werden. Die Ursachen sehen die Autoren der Studie in der Pensionierungswelle, im Anstieg der Schülerzahlen und beim erforderlichen Ausbau des (inklusiven) Ganztagsschulsystems. Selbst bei größter Anstrengung könne der Bedarf nicht allein durch neu ausgebildete Lehrkräfte aufgefangen werden.

Will man die Schülerzahlen pro Klasse nicht erhöhen oder die Kollegien durch Mehrarbeit zusätzlich belasten, werde, so Klemm und Zorn, der Quer- und Seiteneinstieg auch in den kommenden Jahren in vielen Bundesländern zur Regel. Entsprechend brauche es dafür »bundeseinheitliche Standards« in Bezug auf die Qualifizierung dieser Lehrkräfte. Wichtig sei auch, dass Quereinsteiger während ihrer Qualifikationsphase mit einem »verminderten Wochendeputat« arbeiten. Von Bedeutung sei zudem, eine Akzeptanz gegenüber Quereinsteigern innerhalb der Lehrerschaft sicherzustellen. Ihnen dürfe nicht länger das »Stigma der Lehrkraft zweiter Klasse« anhaften. Deshalb müssten etablierte Lehrkräfte, die als Mentoren für die Quereinsteiger eingesetzt werden, unbedingt hinsichtlich der eigenen Unterrichtsverpflichtung entlastet werden. tgn

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!

9 Ausgaben für nur 9 €

Jetzt nd.DieWoche testen!

9 Samstage die Wochenendzeitung bequem frei Haus.

Hier bestellen