Bundeswehr hat Probleme bei Beschaffung von Sturmgewehren

Berlin. Die Bundeswehr hat einem Zeitungsbericht zufolge Probleme bei der Anschaffung neuer Sturmgewehre. Bei ersten Tests der von verschiedenen Herstellern angebotenen Gewehre habe keines den Anforderungen genügt, berichtete die »Welt am Sonntag«. Eine Vergleichserprobung habe ergeben, »dass keines der angebotenen Produkte alle durch den öffentlichen Auftraggeber zwingend geforderten Leistungen erfüllt«, schrieb das Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr demnach an das Verteidigungsministerium. Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) hatte 2015 entschieden, das Standard-Sturmgewehr G36 auszumustern und durch ein Nachfolgemodell zu ersetzen. Expertengutachten hatten zuvor Präzisionsmängel unter bestimmten Bedingungen etwa bei extremen Außentemperaturen festgestellt. AFP/nd

nd Journalismus von links lebt vom Engagement seiner Leser*innen

Wir haben uns angesichts der Erfahrungen der Corona-Pandemie entschieden, unseren Journalismus auf unserer Webseite dauerhaft frei zugänglich und damit für jede*n Interessierte*n verfügbar zu machen.

Wie bei unseren Print- und epaper-Ausgaben steckt in jedem veröffentlichten Artikel unsere Arbeit als Autor*in, Redakteur*in, Techniker*in oder Verlagsmitarbeiter*in. Sie macht diesen Journalismus erst möglich.

Jetzt mit wenigen Klicks freiwillig unterstützen!

Unterstützen über:
  • PayPal
  • Sofortüberweisung