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Gericht stoppt Mine in den Anden

Der kanadische Bergbauriese Barrick Gold muss ein Milliardenprojekt in Chile schließen

  • Von Knut Henkel
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Am Freitag erging das lange erwartete Urteil von Chiles oberstem Umweltgericht in Antofagasta: Barrick Gold, weltweit größter Goldförderer, hat gegen die Umweltauflagen verstoßen und darf deshalb das Bergbauprojekt Pascua Lama in Chile nicht weiterverfolgen. Das grenzüberschreitende Goldförderprojekt in direkter Nähe mehrerer Gletscher ist damit aber nur auf chilenischer Seite beendet, nicht in Argentinien.

Die Richter verhängten indes nicht nur einen Förderstopp, sondern verurteilten die Barrick Gold Corp., ihr Minenprojekt definitiv zu schließen. Damit endet ein mehr als 18-jähriger Konflikt um die Eröffnung einer Gold- und Silbermine auf 4500 Metern über dem Meeresspiegel.

Es ist ein Sieg der Vernunft und ein Erfolg des jahrelangen Widerstands von lokalen Umweltschützern, Bergbaukritikern und Klimaaktivisten. Diese hatten die Argumente auf ihrer Seite. Eines der schlagkräftigsten hing jahrelang als Transparent an der Kirch...


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