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Vorwürfe und Proteste gegen Ortega

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Managua. In Nicaragua ist die Polizei erneut gewaltsam bei Protesten gegen Staatschef Daniel Ortega vorgegangen. Dabei wurden am Sonntag (Ortszeit) in der Hauptstadt Managua 30 Demonstranten festgenommen, wie die Behörde mitteilte. Sicherheitskräfte setzten u.a. Lärmgranaten ein und sollen sogar ältere Menschen geschlagen haben. Journalisten wurden vorübergehend festgenommen, wie unabhängige Medien berichteten. Die Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) kritisierte das Vorgehen der Polizei scharf. Derweil hat die katholische Kirche die Regierung beschuldigt, Geld für Morde an Regimekritikern zu bezahlen. Das sei eine diabolische Praxis, sagte Weihbischof Silvio Báez laut einem Bericht der Tageszeitung »La Prensa« am Sonntag in einer Messe. Er rief Ortega auf, an den Verhandlungstisch zurückzukehren, um Gewalt und Repression zu beenden. Agenturen/nd

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