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Drei Stunden Gerechtigkeit

Die Forderung ließ sich nicht mehr wegdrücken: In der ostdeutschen Metallbranche wird über die 35-Stunden-Woche verhandelt.

  • Von Ines Wallrodt
  • Lesedauer: ca. 4.5 Min.

In Tarifrunden ist es üblich, dass sich Gewerkschaften und Arbeitgeber gegenseitig Vorhaltungen machen, wer mal wieder am meisten blockiert habe. Die Verhandlungen über die Einführung der 35-Stunden-Woche in der ostdeutschen Metallindustrie finden in einer anderen Tonart statt. »Wir befinden uns in konstruktiven Gesprächen«, sagt Olivier Höbel, IG-Metall-Bezirksleiter von Berlin, Brandenburg und Sachsen, dem »nd«. Vor allem halten sich beide Seiten bedeckt. Man rede über die entscheidenden »Standortfaktoren« Wettbewerbsfähigkeit, Produktivität und Demografie, teilt Höbels Gegenüber, Christian Amsinck, Chef des Verbands der Metall- und Elektroindustrie in Berlin und Brandenburg (VME), auf Nachfrage mit. Details zu Inhalt und Stand der Verhandlungen über die Absenkung der 38-Stunden-Woche auf Westniveau bleiben intern. Das Thema ist heikel.

In Berlin-Brandenburg sind die Gespräche am weitesten gediehen. Zuletzt trafen sich die Verha...


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