Werbung

Fake News in Brasiliens Wahlkampf

Brasiliens Justiz ermittelt wegen Falschinformationen

Echt jetzt? Ihr wollt Geld von mir?

Ja, herrgottnochmal, es kostet!

Auch, wenn's nervt – wir müssen die laufenden Kosten für Recherche und Produktion decken.

Also, mach mit! Mit einem freiwilligen regelmäßigen Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Rio de Janeiro. Rund eine Woche vor der Stichwahl um die Präsidentschaft Brasiliens ermittelt die Justiz wegen massenhafter Versendung von Falschinformationen in sozialen Medien. Die Ermittlungen der Bundespolizei richteten sich gegen Technologieunternehmen der Kommunikationsbranche wegen des Verdacht der Verleumdung beider Präsidentschaftskandidaten, erklärte der Minister für öffentliche Sicherheit, Raul Jungmann, am Samstag (Ortszeit). Zuvor hatte die Arbeiterpartei PT des Kandidaten Fernando Haddad Strafanzeige gegen den rechtsextremen Konkurrenten Jair Bolsonaro wegen der Verbreitung von Falschinformationen über den Nachrichtendienst WhatsApp erstattet. Der Nachrichtendienst WhatsApp wird in Brasilien von mehr als 100 Millionen Menschen genutzt.

Generalstaatsanwältin Raquel Dodge erklärte, die Beeinflussung von Wählern auf Grundlage von möglicherweise falschen Informationen sei eine Gefährdung des Wahlprozesses. Dodge sprach von einer neuen, weltweiten Bedrohung, die spezielle Maßnahmen seitens der Behörden erfordere, um die Urheber solcher Verbrechen zu identifizieren, wie die Zeitung »O Globo« in ihrer Onlineausgabe berichtete. Der zweite Wahlgang der Stichwahl, bei dem zugleich die Gouverneure von 13 Bundesstaaten neu bestimmt werden, findet am 28. Oktober statt. epd/nd

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!

9 Ausgaben für nur 9 €

Jetzt nd.DieWoche testen!

9 Samstage die Wochenendzeitung bequem frei Haus.

Hier bestellen