Schweigen in den Netzwerken

Das Verschwinden Khashoggis hat viele Kritiker der saudischen Regierung in Angst versetzt

  • Von Oliver Eberhardt
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

»Es ist vorbei, gegen dieses Regime hat niemand eine Chance.« Das schreibt eine Person, die sich jahrelang für mehr Bürgerrechte, für mehr Freiheiten in Saudi-Arabien eingesetzt hat, per Email an den Autoren. Und weiter: »Dabei haben wir alle darauf vertraut, dass es Gesetze gibt, so brutal und so ungerecht sie auch sein mögen. Aber man konnte sich daran orientieren. Man konnte entscheiden, ob man ein bestimmtes Risiko eingehen möchte.«

Doch die Ereignisse rund um Jamal Khashoggi, sein Verschwinden, nachdem er Anfang Oktober das saudische Konsulat in Istanbul betreten hatte, die um Wochen verspätete Erklärung der saudischen Regierung, der 59-Jährige sei »bei einem Faustkampf« ums Leben gekommen, haben selbst diese kleine Berechenbarkeit beseitigt: »Viele haben den Eindruck, dass die Regierung ihnen die Lebensadern durchtrennen will, dass die Nachricht ist, dass man überall erreichbar ist, egal wo«, heißt es in der Mail. Denn zwar ...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:

Haben Sie ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 664 Wörter (4515 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.