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Etwas zu groß geraten

Zum 120. Geburtstag von Lotte Lenya läuft in Berlin das Singspiel »Lenya Story«

  • Von Jakob Hayner
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Es ist einer der bekanntesten Auftritte von Lotte Lenya: In einer olivgrünen Militäruniform, das rote Haar streng gescheitelt, haut sie mit lautem Knall einen Stock auf den Tisch und macht gleichzeitig einer jungen blonden Rekrutin Avancen. Das ist die Sowjetoffizierin Rosa Klebb in dem zweiten James-Bond-Film »Liebesgrüße aus Moskau« (1963), gespielt von der damals 65-jährigen Lotte Lenya.

Damit war die Schauspielerin in den großen Hollywood-Produktionen angekommen - als Gegenspielerin des zum Retter der freien westlichen Welt stilisierten britischen Geheimagenten mit der Doppelnull und der Vorliebe für Dry Martini. Bis Lotte Lenya allerdings in der weltweit führenden Filmindustrie auftreten konnte, war es ein langer Weg.

Das zeigt auch das Theaterstück »Lenya Story«, das am vergangenen Donnerstag im Berliner Renaissance-Theater Premiere feierte. Entstanden ist es in Kooperation mit dem Theater in der Josefstadt in Wien, wo es bereits ...


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