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Setzt Deutschland auf das richtige Pferd?

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier besucht mit einer 80-köpfigen Delegation die Türkei

  • Von Jan Keetman
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Wenn Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) am Donnerstag in die Türkei fliegt, dann wird er nebenher wohl auch an sein Versprechen denken, dem notleidenden Windkraftanlagenhersteller Enercon zu helfen. Dieser hat Interesse an einer Ausschreibung für vier jeweils 250 Megawatt große Windkraftprojekte an der Ägäisküste. Es sollen die ersten Offshore-Windparks der Türkei werden. Würde Enercon den Zuschlag erhalten, müsste der Konzern auch das Kapital dafür aufbringen. Im Gegenzug würde er eine Lizenz von 49 Jahren für den Betreib der Anlage bekommen. Auch soll eine Abnahme des Stroms für 15 Jahren garantiert werden. Wieweit das Geschäft dazu beiträgt, den Beschäftigungsabbau bei Enercon in Deutschland zu bremsen, ist aber unklar, denn Bedingung bei der Ausschreibung ist, dass mindestens 46 Prozent der Produktion in der Türkei erfolgen.

Investitionen aus Deutschland ist das, was Ankara will. Ein weiteres Anliegen ist die Erweiterun...


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