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Maskiert und mit Kalaschnikows

In der Ukraine wird Landraub zu einem drängenden Problem - ein wichtiger Grund ist der Konkurrenzdruck auf dem internationalen Markt

  • Von Denis Trubetskoy
  • Lesedauer: ca. 6.0 Min.

Kiew. Dass gezielter Landraub in der Ukraine bereits seit dem Zerfall der Sowjetunion 1991 weit verbreitet ist, dürfte keinen Beobachter des Geschehens im postsowjetischen Raum überraschen. »Das stand schon immer auf der Tagesordnung - egal unter welchem Präsidenten«, erzählt Andrij Janizkij, Wirtschaftsredakteur beim renommierten Internet-Portal LB.ua. »Das gab es sowohl unter dem vermeintlich prowestlichen Juschtschenko, der für mehr Transparenz sorgen wollte, als auch unter dem angeblich prorussischen Janukowitsch, als Rejderstwo - wie dieses Phänomen im Ukrainischen und im Russischen heißt - boomte.« Heutzutage, so Janizkij, ist das Ausmaß des Landraubs in der Ukraine jedoch beispiellos.

Eine glaubwürdige offizielle Statistik, die Fälle von Landraub dokumentiert, existiert in Kiew nicht. Besser gesagt: Die etwa 80 von der Polizei gemeldeten Fälle sind nur etwa ein Zehntel der insgesamt 700 bis 800 Übernahmen im vorigen Jahr. F...


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