Werbung

Serienbrandstifter

Sebastian Bähr die über die erneute Medienschelte von Hans-Georg Maaßen

  • Von Sebastian Bähr
  • Lesedauer: 1 Min.

Bei uns droht die ABOkalypse!

Wir brauchen zahlende Digitalleser/innen.

Unterstütze uns und überlasse die Informationsflanke nicht den Rechten!

Mach mit! Dein freiwilliger, regelmäßiger Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Hans-Georg Maaßen hat es wieder getan. In einem Brief an die »Tagesschau« wiederholte der scheidende, aber mangels eines Nachfolgers noch amtierende Verfassungsschutzpräsident seine Schelte des öffentlich-rechtlichen Rundfunks wie auch seine Verschwörungstheorien. Die ARD habe, so sein Vorwurf, von »Hetzjagden« in Chemnitz gesprochen, obwohl weder dem VS noch anderen Behörden zum damaligen Zeitpunkt »amtliche Erkenntnisse« dazu vorgelegen hätten. Maaßen forderte einen »kritischen Blick« auf »die Maßstäbe der medialen Darstellung des Rechtsextremismus«. Abgesehen davon, dass der VS in der Realität nie, zu spät oder verharmlosend die Zivilgesellschaft über rechte Machenschaften informiert: Mit seinen Äußerungen greift Maaßen erneut und gezielt ein Thema auf, dass in den rechtsradikalen Mobilisierungen zentral ist - die vermeintliche Existenz eines »links-grün-versifften« beziehungsweise »merkelfreundlichen« Staatsrundfunks, der ein Meinungsmonopol besitzen würde. Maaßen hat das Wort »Lügenpresse« diplomatisch umschrieben.

Das wirklich Erschreckende: Obwohl Maaßen mittlerweile deutlich sichtbar ein geistiger Serienbrandstifter ist, wird er weiter gehalten. Kaum verwunderlich, ist doch sein Vorgesetzter Horst Seehofer ebenfalls einer. Ein Rechtsstaat, der die für ihn tätigen notorischen Zündler jedoch nicht entlassen kann oder will, wird nicht mehr lange einer sein.

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!