Zelluläre Alarmglocken

Von Iris Rapoport , Boston und Berlin

  • Von Iris Rapoport
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Antikörper erkennen Viren, die im Blut frei umherschwimmen. Aber was ist mit denen, die sich bereits in Zellen befinden? Gegen die kann ein Antikörper nichts ausrichten.

Glücklicherweise besitzt jede Zelle ein Alarmsystem. Ständig wird dazu ein Teil der neu produzierten Proteine geopfert. Sie werden als Bruchstücke von speziellen Rezeptoren (Haupthistokompatibilitätskomplex Typ1, kurz MHC-1 genannt) zur Zellmembran transportiert und dort präsentiert. Patrouillierende Zellen kontrollieren ständig, ob das auch korrekt geschieht.

Viren entern Körperzellen, um sich dort zu vermehren. Selbst nicht zur Proteinproduktion fähig, programmieren sie mit ihrer Erbsubstanz unsere Proteinsynthesemaschinerie um und erzwingen die Bildung ihrer eigenen Proteine. Oft versuchen sie, das zu verschleiern. Sie verhindern, dass MHC-1 mit verräterischen Virusprotein-Fragmenten auf die Zelloberfläche gelangen. Das wiederum ist einer spe...

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