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Kongress über jüdische Zukunft beginnt

Jüdische Organisationen wollen auf einem Kongress in Berlin über die Zukunft der Juden in der Bundesrepublik diskutieren. »Weil ich hier leben will« - unter diesem Motto treffen sich Vertreter auf dem Jüdischen Zukunftskongress von diesem Montag an. Der Kongress geht bis zum 11. November. Die rund 1000 Teilnehmer wollten sich über die Perspektiven jüdischen Lebens in Deutschland vergewissern, teilten die Veranstalter, darunter die Leo-Baeck-Stiftung (Berlin/New York) und die Berliner Kulturverwaltung mit.

Antisemitische Vorfälle und wachsende Kritik an Israel würden mit Sorgen wahrgenommen. Aber unter jungen Juden bestehe auch Zutrauen in ihr Leben in Deutschland, heißt es zum Hintergrund des Treffens. Immer mehr Juden aus aller Welt ziehe es nach Berlin. Mittlerweile lebten in der Stadt schätzungsweise zwischen 20 000 und 30 000 Juden. Dazu kämen Zehntausende Israelis, für die Berlin ein attraktiver Ort sei. dpa/nd

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