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Willkommen in der Pampa!

Viele Städter träumen vom Landleben. Oft bleibt es bei der Idee. Eine Initiative in der Oberlausitz aber will Interessenten zum Schritt ins Dorf ermutigen – und als »Raumpioniere« gewinnen.

  • Von Hendrik Lasch
  • Lesedauer: ca. 11.0 Min.

Der erste Kulturschock kommt, als der Landmann über gesellige Aspekte des Dorflebens erzählt. Er habe mit Nachbarn - alles Männer, wohlgemerkt - einen Verein gegründet, sagt Matthias Rompe. »Fleischeslust« heiße die Runde: »Weil wir gern grillen.« Ein Raunen geht durch den Saal, halb amüsiert, halb erschrocken. Rompes Zuhörer kommen aus Berlin, Potsdam, Leipzig, Dresden: Städten also, in deren alternativen Kreisen es heutzutage eher als schick gilt, im Freundeskreis gemeinsam vegane Köstlichkeiten wie Rucola-Pesto und Rote-Linsen-Creme anzurühren. Und nun ist man in einer Gegend gelandet, in der Menschen sich treffen, um gemeinsam totes Tier zuzubereiten. Die Frage steht im Raum: Städter und Landleben - passt das wirklich zusammen?

Rompe, der vor Jahren aus Dresden aufs Dorf in die Oberlausitz gezogen ist und dort mit Frau und drei Kindern einen großen, alten Bauernhof aufgemöbelt hat, soll seinem Publikum eigentlich die Zweifel n...


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