Bündnis gegen die Armen

Die Zahl der russischen Superreichen wächst - derweil setzt die Regierung auf Austerität

  • Von Felix Jaitner
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Die Frank RG ist ein moderner Finanzdienstleister. Was Laien unter diesem sperrigen Begriff verstehen sollen, erklärte jüngst Direktor Jurij Gribanow. »Indem wir die Banken von Routinearbeiten befreien, können sie Strategien entwickeln.« Die Mission des Instituts bestehe darin, »Geschosse« anzubieten, die Banken dabei helfen »Geld zu verdienen und ihre Kunden besser zu betreuen«. Ein Geschoss für Strategiebildung lieferte Frank RG in der am vorherigen Dienstag veröffentlichten Studie »Private Banking in Russland 2018«: Die Zahl der russischen Dollarmillionäre wächst. Doch ein Großteil ihres Vermögens - etwa zwei Drittel - bunkern Russlands Reiche im Ausland, vorzugsweise in Steueroasen.

Nach den Krisenjahren 2015 bis 2016 befindet sich die russische Wirtschaft wieder auf moderatem Wachstumskurs. Um 1,5 Prozent stieg das Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2017. Für dieses Jahr prognostiziert die Regierung einen Anstieg um 1,7 Prozent. Ge...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:

Haben Sie ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 651 Wörter (4690 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.