Steine, Staat und Stolpern beim Erinnern

Der Initiator der Stolpersteine Gunter Demnig meint, rechtsextreme Angriffe nutzen dem Projekt sogar

  • Von Lotte Laloire
  • Lesedauer: ca. 5.5 Min.
Wie hier in Greifswald schänden Rechte regelmäßig Orte, die an NS-Verbrechen und deren Oper erinnern.

Um der Opfer des Nationalsozialismus zu gedenken, haben Sie bereits 70 000 Stolpersteine verlegt. Wann wird Ihre Arbeit abgeschlossen sein?

Damit das unbegrenzt weitergehen kann, habe ich eine Stiftung ins Leben gerufen. Angehörige bis zur vierten Generation wollen etwas über das Schicksal ihrer Familie in der NS-Zeit wissen. Das Interesse wächst und bei jungen Menschen finde ich das besonders erfreulich. Erst bin ich von Lehrern gewarnt worden: Die meinten, das Thema Nationalsozialismus käme Schülern schon zu den Ohren raus. Da habe ich eine ganz andere, tolle Erfahrung gemacht. In Geschichtsbüchern stehen Zahlen, wie sechs Millionen Tote. Das sind sehr abstrakte Größen. Wenn Schüler sich mit einem Schicksal in ihrem eigenen Ort oder sogar im eigenen Haus befassen, dann wird das handfest. Das ist ganz anderer Geschichtsunterricht.

Eine Studie bemängelt, Grundschüler wüssten zu wenig über die Verfolgung von Juden in der NS-Ze...

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