»Der Staat muss diese Frauen schützen«

Die mexikanische Senatorin Lilia Margarita Valdez Martínez über die notwendige Liberalisierung von Abtreibung

  • Von Nikolas Grimm
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.
Frauenproteste in Mexiko-Stadt gegen Feminizid und für das Recht auf Abtreibung

Wie ist die gegenwärtige Situation in Mexiko für Frauen, die abtreiben wollen?

Mexiko ist ein sehr katholisches Land. Abtreibung war lange ein Wort, das du kaum aussprechen durftest. Vom Praktizieren ganz zu schweigen. Der einzige Staat in dem die Abtreibung straffrei ist, ist der Bundesstaat Mexiko-Stadt.

Selbst-induzierte Abtreibungen sind daher sehr häufig in Mexiko. Ich habe viel Zeit in Krankenhäusern verbracht. Die Frauen kommen an und sagen: »Ich habe einen schweren Tisch verrückt und dann habe ich angefangen zu bluten«. Wir untersuchen sie, und es wird klar, dass das nicht stimmt. Es gibt die kulturelle Tradition, Kräuter für die Abtreibung zu verwenden. Oder sie verletzen sich mit gefährlichen Instrumenten, um die Abtreibung einzuleiten. Andere fahren zur Grenze oder suchen sich einen Arzt, der ihnen heimlich hilft. Aber das ist kostspielig.

Viele Staaten bestrafen Abtreibung mit Gefängnis. Einer davon ist Duran...

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