Geht es um Eintrittskarten oder um die Klassenfrage?

In Berlin diskutierten Theatermacher die Frage, welchen Realismus sie auf der Bühne haben wollen

  • Von Erik Zielke
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Am vergangenen Samstag gab es in Berlin-Mitte die 11. wissenschaftliche Tagung der Peter-Hacks-Gesellschaft. Es ging um das Verhältnis im Bühnenwerk des 2003 verstorbenen Klassikers zum Realismus. Hacks, der als junger Brechtianer am realistischen Theater geschult wurde, glaubte an die Überwindung des Brecht’schen Theaters in der sozialistischen Gesellschaft und kehrte nach der von ihm so genannten »friedlichen Konterrevolution in der DDR« 1989/90 teilweise zu seinen Wurzeln zurück.

Die Auftaktveranstaltung der Tagung fand am Freitagabend im Roten Salon der Volksbühne statt und stand unter dem Titel »Welcher Realismus?«. Nach dem erzwungenen Ende der Intendanz von Frank Castorf an der Volksbühne wurden schnell Stimmen laut, die forderten, das Theater nicht nur für ein künstlerisches Angebot, sondern ebenfalls als Forum für stadtpolitische und auch ästhetische Debatten zu nutzen. Nach den Irrläufen des mittlerweile wieder verschwundenen ...

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